Am Samstagvormittag kam es zu einer dramatischen Situation im kosovarischen Parlament in Pristina: Aufgrund einer Bombendrohung wurde das gesamte Parlamentsgebäude evakuiert. Abgeordnete, Mitarbeitende und Journalisten mussten das Gebäude rasch verlassen, während die Sicherheitskräfte das Gelände vollständig abriegelten.
Drohung über das Büro von Parlamentspräsident Konjufca eingegangen
Neuen Informationen zufolge wurde die Drohung per E-Mail an eine Mitarbeiterin im Büro des Parlamentspräsidenten Glauk Konjufca gesendet. Die Nachricht war auf Englisch verfasst und wurde über die offizielle E-Mail-Adresse des kosovarischen Parlaments verschickt.
In der E-Mail wurde behauptet, dass sich eine Bombe im Inneren des Gebäudes befinde und innerhalb von zehn Minuten explodieren werde. Die betroffene Mitarbeiterin informierte umgehend die Sicherheitsdienste, woraufhin sofortige operative Massnahmen eingeleitet wurden.
Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte
Innerhalb weniger Minuten trafen Spezialeinheiten der Polizei am Ort des Geschehens ein, riegelten das gesamte Areal ab und begannen mit der Evakuierung aller Personen im Gebäude. Der Bereich rund um den Parlamentskomplex wurde weiträumig gesichert, um eine mögliche Gefährdung der Öffentlichkeit auszuschliessen.
Die Polizei des Kosovo kündigte an, in Kürze eine offizielle Erklärung zum Vorfall abzugeben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, ob Sprengstoff tatsächlich entdeckt wurde oder ob es sich um eine leere Drohung handelte
Hintergrund
Diese Sicherheitsbedrohung hat das politische Zentrum des Landes am Samstagmorgen zum Stillstand gebracht. Alle parlamentarischen Aktivitäten wurden vorerst ausgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob es sich um einen gezielten Einschüchterungsversuch handelt oder ob strafrechtlich relevante Hintergründe vorliegen.
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