Tragödie am Bietschjoch VS: Bergsteiger stürzt in den Tod

Ein nächtlicher Aufstieg, ein schmaler Übergang – und ein fataler Moment.
Am Bietschjoch im Wallis endete eine Bergtour für einen Alpinisten tödlich.

Die Nachricht erschüttert die Region: Ein Bergsteiger verlor am Samstagmorgen beim Übergang auf den Bietschgletscher sein Leben.

Der Unglücksmorgen

Am 17. August, gegen 04:45 Uhr, starteten drei Bergsteiger von der Bietschhornhütte. Ihr Ziel war der Gipfel des Wilerhorns.

Doch beim Übergang vom Bietschjoch auf rund 3’150 Metern Höhe kam es zur Tragödie:

  • Einer der drei Männer verlor aus bislang ungeklärten Gründen den Halt.

  • Er stürzte mehrere Meter in die Tiefe.

  • Seine Begleiter alarmierten sofort die Rettung.

Rettungskräfte im Einsatz

Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) rückte sofort aus. Unterstützt wurde sie durch einen Helikopter der Air Zermatt.

Doch jede Hilfe kam zu spät:

  • Der Verunglückte konnte nur noch tot geborgen werden.

  • Die Identität des Mannes wird derzeit offiziell abgeklärt.

  • Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zum Unfallhergang eingeleitet.

Ein gefährlicher Ort für Alpinisten

Das Bietschjoch gilt als anspruchsvoller Übergang zwischen Bietschhorn und Wilerhorn. Besonders im Sommer kann der Gletscher:

  • durch Schmelzwasser glatt und brüchig werden

  • Spalten oder Eisabbrüche verstecken

  • schnelle Wetterumschwünge hervorrufen

Gerade beim Übergang auf den Bietschgletscher müssen Bergsteiger über grosse Erfahrung und gesicherte Ausrüstung verfügen.

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