Der Aareschwumm gehört zu Bern wie das Bundeshaus.
Doch ab Montag ist Schluss – zumindest auf einem beliebten Abschnitt der Aare.
Grund: Bauarbeiten bringen massive Sicherheitsrisiken mit sich.
Wo das Verbot gilt
Das Schwimm- und Bootsfahrverbot tritt am 22. September 2025 in Kraft und dauert voraussichtlich bis Ende Mai 2026.
Betroffen ist der Abschnitt:
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Vom Eichholz bis zur Dalmazibrücke
Hintergrund sind die Bauarbeiten für das Hochwasserschutzprojekt Aare Bern sowie die Sanierung des Freibads Marzili.
Warum das Verbot notwendig ist
Mit Beginn der Arbeiten entstehen im und am Wasser erhebliche Risiken:
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Unberechenbare Strömungen
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Baumaschinen und Baumaterial im Wasser
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Fallholz und Hindernisse
Die Behörden warnen eindringlich: Ein Schwumm in diesem Bereich kann lebensgefährlich sein.
Welche Ausnahmen es gibt
Für Notfälle bleiben zwei Ausstiegsmöglichkeiten erhalten:
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Treppe unter der Monbijoubrücke
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Auswasserungsstelle bei der Dalmazibrücke
Wer trotz Winter nicht auf den Aareschwumm verzichten möchte, soll auf den Abschnitt Altenberg/Lorraine ausweichen.
Bis Frühling 2026 heisst es für viele Berner:innen: Umwege schwimmen oder ganz pausieren.
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