Ein Knall – dann Stille.
In Mezzaselva kam es am Sonntagabend zu einer kuriosen und gefährlichen Fahrt. Ein Autofahrer rammte einen Kandelaber, setzte dennoch seine Fahrt fort und landete schliesslich im Wiesenbord.
Autofahrt mit Folgen
Am Sonntag, kurz vor 18:30 Uhr, fuhr ein Personenwagen auf der Serneuserstrasse von Bad Serneus in Richtung Mezzaselva. Auf einer Geraden verlor der Lenker die Kontrolle und kollidierte mit einem Beleuchtungskandelaber am rechten Strassenrand.
Doch anstatt anzuhalten, fuhr er weiter. Laut Polizei sogar teilweise auf die Gegenfahrbahn und in unübersichtlichen Kurven – eine gefährliche Situation für alle Verkehrsteilnehmenden.
Fahrt endet im Wiesenbord
Wenig später verlor der Fahrer endgültig die Kontrolle:
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Das Auto kam auf einer Nebenstrasse links von der Fahrbahn ab.
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Mit komplett beschädigter Radaufhängung blieb es im abschüssigen Wiesenbord stehen.
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Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Verletzungen und Rettungseinsatz
Die Kantonspolizei Graubünden traf nach einem Hinweis auf den Fahrzeughalter. Er war leicht verletzt.
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Ein Team des Rettungsdienstes Schiers versorgte den Mann.
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Er wurde zur weiteren Abklärung ins Spital gebracht.
Polizei ermittelt
Die Kantonspolizei Graubünden klärt nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die genauen Umstände:
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Warum verliess der Fahrer nach der ersten Kollision die Unfallstelle?
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War er abgelenkt oder liegt ein anderes Delikt vor?
Glück im Unglück: Niemand wurde ernsthaft verletzt. Doch der Fall zeigt erneut, wie gefährlich es sein kann, nach einem Unfall weiterzufahren.
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