Kontrollaktion an der Grenze NE/JU: Schweiz und Frankreich führen koordinierte Grosskontrolle durch

An der Grenze zu den Kantonen Neuchâtel NE und Jura JU hat am Freitag eine koordinierte Grosskontrolle gegen grenzüberschreitende Kriminalität stattgefunden – mehrere Verstösse wurden festgestellt.

Was ist passiert?

Am Freitag, 27. Juni 2025, führten die Sicherheitsbehörden der Schweiz und Frankreich eine gross angelegte Kontrollaktion im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Neuchâtel (NE) und Jura (JU) durch. Die gemeinsame Operation wurde unter der Leitung der Plattform „POT 25/90“ organisiert und hatte die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zum Ziel.

Folgen & Massnahmen

Im Rahmen der Aktion wurden an 16 Standorten – sowohl stationär als auch mobil – insgesamt 140 Fahrzeuge und 192 Personen kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstösse festgestellt, darunter sieben Verkehrsdelikte (LCR), ein Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eine Person, die zur Fahndung ausgeschrieben war.

Im Einsatz standen insgesamt 80 Sicherheitskräfte, darunter auch spezialisierte Dokumentenprüfer und Diensthundeteams beider Länder. Die Polizei Neuchâtel leitete die Durchführung auf Schweizer Seite.

Polizei & Ermittlungen

Die Kontrollaktion diente auch dazu, die Zusammenarbeit zwischen den involvierten Behörden zu testen. Beteiligt waren auf Schweizer Seite die Kantonspolizei Neuchâtel (NE), die Kantonspolizei Jura (JU) sowie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (Region Mitte). Auf französischer Seite wirkten die Gendarmerie und Polizeiabteilungen aus Doubs und dem Territoire de Belfort sowie die Zollverwaltung der Region Franche-Comté mit.

Die Behörden werten die bilaterale Aktion als erfolgreich. Ziel war es, die Strukturen im Fall grenzüberschreitender Kriminalität zu stärken und die operative Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Verpasse keine News mehr! Aktiviere unseren kostenlosen Whatsapp-Kanal

Ähnliche Artikel

Exit mobile version