Geschwindigkeitskontrolle in Uri – Lenker mit 137 km/h gestoppt
Die Kantonspolizei Uri stoppte bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Hospental und Andermatt mehrere Raser – ein Fahrer fuhr 137 km/h
Am Sonntag führte die Kantonspolizei Uri auf der Gotthard- und Oberalpstrasse umfassende Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein Lenker überschritt die Höchstgeschwindigkeit massiv und wurde angezeigt.
Die Geschwindigkeitskontrollen fanden am 18. Mai 2025 an zwei neuralgischen Stellen im Kanton Uri statt: auf der Gotthardstrasse in Hospental und der Oberalpstrasse in Andermatt. Beide Streckenabschnitte sind bekannt für hohes Verkehrsaufkommen und beliebte Routen bei Ausflugsverkehr – insbesondere an Wochenenden.
Mit dem Start der Motorradsaison und dem Frühling steigt das Risiko für schwere Unfälle. Daher sind gezielte Kontrollen ein zentrales Mittel der Verkehrssicherheit.
Die Kantonspolizei Uri kontrollierte während rund zwei Stunden die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge. Dabei wurden sieben Anzeigen und sechs Ordnungsbussen ausgestellt.
Ein Fahrzeuglenker mit deutschen Kontrollschildern überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Gotthardstrasse bei Hospental um 61 km/h. Die Nettogeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz betrug 137 km/h. Ihm wurde ein Fahrverbot für die Schweiz ausgesprochen, zudem wurde er an die Staatsanwaltschaft Uri verzeigt.
Hohe Geschwindigkeiten bergen besonders auf kurvenreichen Passstrassen grosse Gefahren – nicht nur für die Fahrenden selbst, sondern auch für entgegenkommende und ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Die Behörden setzen auf sichtbare Präsenz und regelmässige Kontrollen, um präventiv zu wirken.
Die Geschwindigkeitskontrolle in Hospental und Andermatt brachte gravierende Verstösse zutage. Die Kantonspolizei Uri zieht eine klare Linie: Verkehrssicherheit vor Tempo. Weitere Kontrollen sind angekündigt – auch an anderen Hotspots im Kanton.
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