Was für ein Mensch tut so etwas?
In der spanischen Region Murcia erschüttert ein besonders brutaler Fall von Tierquälerei die Öffentlichkeit.
Ein Mann soll seine Katze auf die Strasse geworfen und sie anschliessend mehrfach mit seinem Auto überfahren haben – bis das Tier starb.
Der Fall im Überblick
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Ort: La Tercia, Region Murcia (Spanien)
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Tathergang: Katze aus Fahrzeug geworfen, mutmasslich absichtlich überfahren
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Folge: Das Tier verstarb noch am Tatort
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Ermittlungen: SEPRONA der Guardia Civil hat den mutmasslichen Täter in Torrevieja (Alicante) ausfindig gemacht
Rechtliche Folgen in Spanien
Solche Verbrechen gegen Tiere (delito contra los animales) sind in Spanien strafbar und können zu empfindlichen Strafen führen.
Die Ermittlungen übernimmt SEPRONA, die spezialisierte Tierschutz- und Umweltabteilung der Guardia Civil.
Strafrechtliche Bedeutung:
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Vorsätzliches Töten eines Tieres fällt unter die neuen Tierschutzbestimmungen
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Es drohen Geldstrafen, Tierhalteverbote und Freiheitsstrafen
Vergleich zum Schweizer Recht
Auch in der Schweiz wäre ein solcher Vorfall klar strafbar, und zwar gemäss:
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Tierschutzgesetz (TSchG) – Art. 26: Tierquälerei
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Strafgesetzbuch (StGB) – wegen mutwilliger Sachbeschädigung und weiterer Tatbestände
In beiden Ländern ist die öffentliche Sensibilität gegenüber gewaltsamer Tierhaltung deutlich gestiegen.
Weitere Fälle: Hunde in San Pedro del Pinatar
In einem parallel laufenden Verfahren wurde in San Pedro del Pinatar eine grosse Zahl verwahrloster Hunde entdeckt.
Die Halterin wird wegen Abandonamiento (Tieraussetzung) untersucht.
Diese Fälle zeigen: Tierschutz ist auch 2025 ein akutes Thema in Südeuropa – und betrifft nicht nur Privatpersonen, sondern auch Zuchtbetriebe.
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