Geheimes Bahnprojekt aus dem 19. Jahrhundert: Verlassene Stollen tief in der Schweiz

Versteckt in abgelegenen Regionen der Schweiz liegen die Spuren eines nie fertiggestellten Bahnprojekts aus dem 19. Jahrhundert. Nur Eingeweihte wissen, wo sich die vergessenen Stolleneingänge befinden – oft überwuchert, versteckt im Wald oder hinter Felsformationen. Was einst als stolzes Infrastrukturvorhaben begann, ist heute ein faszinierendes Kapitel Schweizer Industriegeschichte.

In einer Zeit des grossen Eisenbahnausbaus wollte man Bergregionen durch Tunnel und Trassen mit dem Mittelland verbinden. Erste Sprengungen wurden durchgeführt, Werkstätten eingerichtet, Stollen in den Fels getrieben. Doch das Vorhaben scheiterte – aus finanziellen, politischen oder technischen Gründen. Übrig blieben Eingänge zu dunklen Gängen, rostige Werkzeuge und gemauerte Stollenabschnitte, die nie benutzt wurden.

Die verlassenen Orte sind heute Lost Places mit eigenem Mythos. Einige wurden versiegelt, andere sind frei zugänglich – wenn man weiss, wo. Lokale Abenteurer und Historikerinnen dokumentieren sie zunehmend. Sie erzählen Geschichten von grossen Visionen und stillem Scheitern.

Könnte man diese historischen Stätten besser zugänglich machen? Denkbar wären geführte Touren, sanfte Erschliessung oder digitale Rekonstruktionen. Denn das, was einst unvollendet blieb, hat heute das Potenzial, als Teil des kulturellen Erbes neu entdeckt zu werden.

Verpasse keine News mehr! Aktiviere unseren kostenlosen Whatsapp-Kanal

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Artikel

Exit mobile version