Feuerverbot im Wallis aufgehoben – doch Gefahr bleibt hoch

Nach wochenlanger Trockenheit herrscht Erleichterung im Wallis: Das allgemeine Feuerverbot im Freien wird aufgehoben.

Doch Vorsicht – die Waldbrandgefahr ist längst nicht gebannt. Manche Regionen bleiben weiter hochriskant.

Feuerverbot seit August

Am 19. August 2025 hatte Stéphane Ganzer, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), das Verbot erlassen. Grund: extreme Trockenheit und hohe Waldbrandgefahr.

Warum jetzt die Lockerung?

Wetter bringt Entspannung

  • Mehrere Gewitterfronten überquerten den Kanton

  • Lokal über 30 Millimeter Regen gefallen

  • Temperaturen wieder auf saisonalen Durchschnitt oder tiefer

Ergebnis: Die Waldbrandgefahr sinkt in vielen Regionen spürbar.

Aber: Gefahr noch nicht vorbei

In Teilen des Wallis bleibt die Lage heikel – insbesondere:

  • Rhoneebene zwischen Sitten und Brig

  • Seitentäler im Oberwallis

Hier gilt weiter Stufe 4–5: gross bis sehr gross.

Dort ist Feuer im Freien nur erlaubt:

  • in festen Feuerstellen auf betoniertem Boden

  • an ausdrücklich behördlich bezeichneten Plätzen

  • mit grösster Vorsicht

Allgemeine Regeln beim Feuern

  • Feuer im Freien nur mit grösster Vorsicht entfachen

  • Zigaretten & Zündhölzer nie sorglos wegwerfen

  • Nur feste Feuerstellen nutzen, nicht auf nacktem Boden

  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen

  • Feuerstellen erst verlassen, wenn alles gelöscht ist

  • Bei Wind unbedingt auf Feuer verzichten

  • Feuerwerk nur mit ausdrücklicher Gemeindebewilligung

Blick nach vorn

Die Prognosen sagen: erneut warmes und trockenes Wetter. Sollte sich die Lage wieder verschärfen, will das DSIS sofort neue Massnahmen ergreifen.

Das Feuerverbot ist zwar aufgehoben – aber die Verantwortung liegt jetzt bei jedem Einzelnen.

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