Ein Funken des Grauens mitten in der Nacht
Was als Brandalarm mitten in der Nacht begann, entpuppte sich schnell als grausiger Fund.
In einer Wohnung bei Mailand stösst die Feuerwehr auf eine verkohlte Leiche – mit Spuren brutaler Gewalt.
Was ist wirklich passiert in jener Nacht in Sesto San Giovanni?
Mord und Feuer: Was wir über den Fall wissen
Der schockierende Fund in der Via Fogagnolo
Am frühen Morgen des 23. Juli schrillten die Alarmglocken in einem Mehrfamilienhaus in Sesto San Giovanni, einem Vorort von Mailand.
Gegen 3:30 Uhr wählten Bewohner den Notruf – Rauchgeruch hatte sie aus dem Schlaf gerissen. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, evakuierte das Gebäude und löschte die Flammen.
Doch was sie in einem Schlafzimmer entdeckten, liess selbst erfahrene Einsatzkräfte erschaudern:
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Eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche
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Mehrere Stichverletzungen am Körper
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Hinweise darauf, dass das Feuer mutwillig gelegt wurde, um Spuren zu verwischen
Wer war das Opfer?
Das Opfer war offenbar ein Mann in seinen Sechzigern, möglicherweise aus dem Ausland.
Trotz der schweren Verbrennungen sind deutliche Stichwunden erkennbar – ein klarer Hinweis auf ein Gewaltverbrechen. Die Identität des Mannes ist bisher nicht eindeutig geklärt.
Eine Autopsie wurde bereits angeordnet. Sie soll genau klären:
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Wann der Mann starb
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Ob er vor dem Feuer bewusstlos oder tot war
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Welche Waffe verwendet wurde
Der mysteriöse Mieter
Laut Ermittlern wurde die Wohnung kurzzeitig untervermietet – an einen etwa 20-jährigen Mann, der sich zum Tatzeitpunkt im Urlaub ausserhalb Mailands aufhielt.
Er soll das Opfer gekannt haben. Doch wie genau sie zueinander standen, ist unklar:
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Gab es Streit?
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Handelt es sich um eine Beziehungstat?
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War der junge Mann das eigentliche Ziel?
All das prüfen derzeit die Ermittler.
Spuren sichern, Täter finden
Die Einsatzgruppe für Schwerverbrechen der Polizei arbeitet rund um die Uhr. Auch Spezialisten der NIA (Brandermittlungseinheit) wurden hinzugezogen.
Techniker untersuchen die Rußpartikel, Brandherde und mögliche Brandbeschleuniger.
Die Staatsanwaltschaft Monza koordiniert die Ermittlungen – und geht offiziell von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus.
Laut der italienischen Nachrichtenagentur ansa.it sei es wahrscheinlich, dass das Feuer gelegt wurde, um Spuren des Mordes zu vernichten.
Was bleibt – und was folgt
Die Nachbarn sind erschüttert. Viele kehrten erst Stunden später zurück in ihre Wohnungen.
Die Polizei sichert Überwachungskameras, befragt Zeugen und prüft mögliche Verbindungen des Opfers.
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