In einem Fast-Food-Lokal in Catania wurden drei homosexuelle Jugendliche Opfer eines brutalen Angriffs. Zwei Tatverdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft.
Schläge, Tritte und ein Helm als Waffe
Am frühen Morgen des 6. August 2025 hat die italienische Polizei in Catania zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, in einem Schnellrestaurant eine homofeindlich motivierte Gewalttat verübt zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „brutalen Übergriff“.
Laut Ansa.it sollen die beiden Angreifer in einem Lokal auf drei homosexuelle Jugendliche losgegangen sein – mit Schlägen, Tritten, Fausthieben und sogar einem Stuhlwurf. Ein Tatverdächtiger habe zudem mit einem Motorradhelm auf einen der jungen Männer eingeschlagen.
Mutige Zivilcourage verhindert Schlimmeres
Die Attacke konnte nur durch das Eingreifen von Anwesenden gestoppt werden. Eine junge Frau, die den Vorfall beobachtete, setzte Pfefferspray ein, um die Angreifer zu vertreiben. Auch ein Mitarbeiter der Stadtreinigung griff beherzt ein und konnte einen der Täter festhalten, bis die Polizei eintraf.
Ermittlungen wegen Hassverbrechen
Die Staatsanwaltschaft von Catania hat gegen die beiden Männer Untersuchungshaft wegen Körperverletzung und Nötigung beantragt. Beide Delikte werden durch das Motiv der homofeindlichen Diskriminierung verschärft, was das Strafmass erhöhen kann.
