Borussia Dortmund und Inter Mailand kamen zum Auftakt der Club-WM nicht über ein Remis hinaus.
Zwei europäische Topklubs haben in der ersten Runde der Klub-Weltmeisterschaft enttäuscht. Borussia Dortmund blieb gegen Fluminense torlos, Inter Mailand rettete gegen Monterrey ein 1:1. Im Gegensatz dazu fuhren River Plate und Mamelodi Sundowns Siege ein. Die Begegnungen fanden in den USA statt und zogen zehntausende Zuschauer an. Spannung und Premieren prägten den Auftakt der neuen Club-WM-Ausgabe.
Die neue Club-WM wird erstmals im erweiterten Format mit 32 Mannschaften ausgetragen und findet in mehreren US-Städten statt. Vereine aus Europa, Südamerika, Asien und Afrika treffen in Gruppenphasen aufeinander. Das Ziel: ein globales Clubturnier mit WM-Atmosphäre. Die hochsommerlichen Bedingungen und das US-Publikum sorgen für neue Impulse – aber auch für sportliche Herausforderungen.
Borussia Dortmund traf in East Rutherford (New Jersey) auf den brasilianischen Club Fluminense. Vor 34.736 Zuschauern im MetLife Stadium entwickelte sich ein einseitiges Spiel, in dem die Brasilianer überlegen waren. Dortmund war offensiv kaum präsent, Gregor Kobel rettete mehrfach. Marcel Sabitzer spielte von Beginn an, Neuzugang Jobe Bellingham wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Wie sport.orf.at berichtet, vergab Fluminense in der Schlussphase mehrere Hochkaräter.
Auch Inter Mailand tat sich gegen Monterrey schwer. Der mexikanische Club ging durch den 39-jährigen Sergio Ramos in Führung, ehe Lautaro Martinez per Freistossvariante ausglich. Trotz Überlegenheit in Hälfte zwei blieb Inter ohne weiteren Treffer. Sergio Canales traf für Monterrey zudem die Stange – Inter hatte Glück, nicht zu verlieren.
Beide Favoriten stehen nach den Unentschieden unter Druck. In der zweiten Runde müssen Siege her, um das Weiterkommen nicht zu gefährden. Trainer und Funktionäre kündigten Rotationen an, um besser auf das Klima und die Spielweise der Gegner reagieren zu können. Fluminense bestätigte seine starke Copa-Libertadores-Form, während Monterrey erneut bewies, dass mexikanische Teams auch gegen europäische Clubs mithalten können.
Analysten sehen die Auftaktpartien als Warnsignal für die europäischen Clubs. Die fehlende Effizienz und ungewohnte Umstände auf nordamerikanischem Boden wirken sich klar auf die Leistung aus. In Südamerika und Mexiko wird die Performance mit Genugtuung wahrgenommen – als Zeichen dafür, dass die Kluft zum europäischen Fussball kleiner geworden ist. Auch die Einbindung junger Talente wie Mastantuono bei River Plate sorgt international für Aufmerksamkeit.
Die Club-WM 2025 zeigt gleich zu Beginn, wie unvorhersehbar das Turnier werden kann. Dortmund und Inter müssen sich steigern, um im Rennen zu bleiben. Südamerikanische und afrikanische Teams präsentierten sich hingegen entschlossener. Die nächsten Partien versprechen Spannung – und möglicherweise weitere Überraschungen.
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